Willkommen bei Danny

Lesen ist Spass


Bücher sind Balsam für meine Seele...

 

Hallo! Mein Name ist Danny und ich lese für mein Leben gern. Geht Euch genauso. Na dann haben wir ja etwas gemeinsam. Bücher bringen mich an Orte an denen ich immer schon sein wollte. Ich darf sein, wer auch immer ich will. Denn in der Fantasie ist alles erlaubt.

Aber ich schreibe auch gerne und das nicht nur für mich alleine. Da ich bisher keinen Verlag gefunden habe, der mir auch nur halbwegs ein faires Angebot gemacht hat und ich es einfach Schade finde, das meine Geschichten so vor sich hin schmoren. Dachte ich mir, ich könnte eine kleine Seite ins Netz stellen und so Menschen mit meinen Geschichten zum Lachen, Wein, Grübeln und Fantasieren bringen...

Also viel Spaß und seit etwas Nachsichtig mit mir, wenn diese Seite etwas Zeit braucht, denn es ist alles Neuland für mich.

Der Ferienhund ist eine wahre Geschichte es ist etwas das meine Kinder und ich erlebt haben und damit man sich ein Bild von dem kleinen Racker machen kann...

 

Darf ich vorstellen...

 

Moritz

Und damit Ihr auch wisst mit wem Ihr es hier zu tun habt...

 

Hi mein Name ist Danny!

Ich bin im September 1977 zur Welt gekommen. Meine Kindheit war eher schwierig und sehr traurig. Bis heute überlege ich ob und wie ich meine Geschichte in ein Buch verfassen kann. Einige Versuche gab es, aber meistens habe ich sie wieder verworfen.

Bücher waren für mich schon immer etwas besonderes. Und so habe ich in meiner Jungend damit angefangen. Dtv Pocket Bücher zu lesen. Die handelten oft von der ersten Liebe und Teenies, oder auch Geschichten aus Kriegszeiten. Geschichten über Kinder die in dieser Zeit aufgewachsen sind und immer noch etwas gutes gesehen haben. Mein Taschengeld ist oft für diese Bücher drauf gegangen, naja und für Süßigkeiten. Später folgten dann Bücher, wie Beverly Hills 90210 (die waren wirklich teuer damals) oder Akte X. Eine Weile später folgten die Bücher von Susanne Fröhlich, Cecelia Ähern, Jane Austin und wie sie nicht alle heißen.

Seit ich etwa 12 oder 13 Jahre alt bin, faszinieren mich Vampire. Damals gab es eine Kinderserie namens der Kleine Vampir und ich liebte diese Serie. Mein Held war Lumpi der rebellierende Tennie Vampir. Diese Vorliebe hat sich bis heute bei mir Fortgesetzt und ich lese noch heute alles was mit Vampiren zu tun hat. Da habe ich so meine Lieblingsbücher die ich immer wieder lese. Zu meinen Lieblingsschriftsellern zählen: Katie MacAlister, Lynsay Sands, Kresley Cole und Kerrelyn Sparks. Aber auch Lara Adrian und wie sie nicht alle heißen werden verschlungen.

Zum Privaten kann ich sagen das ich seit einiger Zeit alleinerziehende Mutter bin. Meine Jungs sind 2003 und 2007 zur Welt gekommen und halten mich Ordentlich auf Trab. Da ich nicht den ganzen Tag dumm zuhause rum sitzen kann, gehe ich täglich für zweieinhalb Stunden in einem Kindergarten arbeiten. Leider findet sich in letzter Zeit nur wenig Zeit zum schreiben. Aber ich versuche es...

 

Soviel von mir...

 

Der Ferienhund

 

Kapitel 1

Der Anfang

 

Ein Hund, welches Kind hat nicht diesen Wunsch, nach einem Zotteligen, treuen, lieben Spielgefährten auf vier Beinen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass auch ich zu diesen Kindern gehört habe. Wie oft habe ich meine Eltern angebettelt, wie oft stand ein Hund (aber bitte mindestens Knie höhe)auf meinem Wunschzettel. Aber nichts! Könnte daran gelegen haben, das meine Mutter große Panik vor Hunden hat. Irgendwie verständlich immerhin wurde sie als Kind zweimal gebissen. Da hätte ich wohl auch einen gesunden Respekt den Tierischen Vierbeinern gegenüber. Dennoch war ich ein Kind, oder besser gesagt ein Teenanger und ich war mir sicher, das mein Hund ein ganz lieber, netter Kerl sei und ich wollte auch immer mit ihm rausgehen  und Füttern und spielen. Ach ja es hätte so schön sein können. Ich weiß gar nicht mehr wie alt ich damals war, als ich meinem Traum so nah gewesen bin, dass ich ihn greifen konnte. Vielleicht 14 oder 15 Jahre alt. Meine Tante und mein Onkel samt Tochter nahmen mich mit nach Rothenburg ob der Tauber, sie fuhren jedes Jahr dort hin, was unter anderem daran lag, das mein Onkel aus dieser Region stammt. Wie dem auch sei, meine Cousine nahm mich also überall mit hin. Auch zu ihrem Lieblingspferd, wie sollte es auch anders sein, der Gaul hörte auf den edlen Namen Lady. Allerdings benahm es sich nicht gerade Ladylike,  eher wie Attila der Hunnenkönig. Aber viel interessanter waren die Hundebabys, die in einer Box neben den Pferden wohnten. Die Mutter war eine Weiße Schäferhündin, der Vater tja, schwer zu sagen. Irgendwas Schwarzes schätze ich mal! Aber Welpen konnte man nun eigentlich auch nicht mehr sagen. Sie waren doch schon eher im Flegel alter. Ein Großteil der Geschwister wurden bereits vermittelt. Bis auf drei sehr süße Mädels. Eine davon war Cora. Nicht lachen, den Namen hatte sie bereits. Und Cora sollte laut Besitzerin, mir gehören. Mir ganz alleine! Cora ging mir bereits bis zu den Knien, also war das wichtigste Kriterium bereits erfüllt. Sie hatte die Typischen Schäferundfarben, war aber Kurzhaarig. Und sie hat kein bisschen gehört. Sie war wild und fühlte sich frei. Das schätze ich zumindest, denn immer wenn man sie von der Leine gelassen hat, war sie weg. Schon mal versucht einen Jungen Hund auf der Flucht wieder einzufangen. Witzige Angelegenheit, anschließend fragt man sich wer wohl mehr hechelt, Mensch oder Hund. Wie dem auch sei, da ich wusste wie die Antwort ausfallen würde, warte ich bis zum letzten Tag mit dem Anruf bei meinen Eltern. Um sie sozusagen vor vollendete Tatsachen zu stellen. Leider blieben meine Eltern hart und Cora bei ihren Geschwistern im Stall…

 

Damals konnte ich meine Mutter nicht verstehen, und ich schwor mir, sie auf ewig zu hassen, und sobald ich alt genug sei, mir einen Hund zu kaufen. Tja wie das mit Eltern und Kindern so ist, lange böse war ich ihnen nicht und dachte wenn ich mit einem Kleineren Tier ankäme wäre es vielleicht besser. Doch auch von einer Ratte waren die zwei nicht begeister. Ich muss gestehen, die Ratte habe ich mir tatsächlich gekauft, als ich zuhause auszog. Einen Hund nicht! Allerdings war öfters der Hund meiner Schwester, ein wunderschöner und total bekloppter aber Liebenswerter Dobermann bei mir zu besuch. Aber das ist eine andere Geschichte. Wo war ich noch, ach ja, ich verstand die Einstellung meiner Mutter nicht und habe geschworen, sollten meine Kinder diesen Wunsch hegen, dann bekommen sie einen Hund. Die Zeit rinnt dahin und inzwischen bin ich tatsächlich Mutter von zwei Jungs und dreimal dürfen sie raten, welchen Wunsch die zwei auf dem Herzen haben….Richtig! Einen HUND! Aber wie heißt es so schön, im alter wird man Weiser. Und diese Weisheit sagt mir, dass es keinen Hund gibt. Zum einen weil wir eine Katze haben, die alles was auch nur im Entferntesten wie ein Hund aussieht, vermöbelt. Und sie macht da keinen Unterschied ob Dackel oder Rottweil. Alles wird angegiftet und angegriffen. Mit einer Ausnahme „MORITZ“ der Hund meiner Nachbarin und Freundin Antje. Dazu aber später mehr. Zum zweiten weiß ich ganz genau, das es noch mehr zu tun gibt, als nur spielen, Füttern, hin und wieder raus und so. Ein Hund kostet viel Zeit, Geld und Mühe. Ich bekomme ja nicht mal meine Kinder dazu sich regelmäßig und ausdauernd zu bewegen. Wie soll ich das dann mit einem Hund schaffen? Dennoch bot sich mir und vor allem meinen Kindern eine Möglichkeit mal auszuprobieren, was es bedeutet einen Hund zu haben. Denn Antje war für eine Weile auf Kur und eigentlich sollte sich jemand anderes um Moritz kümmern. Das hat aber so nicht ganz hingehauen. Und so kamen wir zu unserem Hund auf Probe oder auch Ferienhund.

 

Moritz und ich waren bis dato eher Bekannte als Freunde. Wir mussten uns erstmal beschnuppern. Bei ihm war das wohl im wahrsten Sinne des Wortes, bei mir eher das einschätzen des Hundes. Fragen wie „Beißt er wenn ich ihn hoch nehme? Reagiert er aggressiv auf andere Hunde? Wie oft muss er wirklich raus? Was mag er naschen oder viel wichtiger was darf er naschen? Und so weiter und so weiter!“ Diese Fragen und mehr konnten in den kommenden vier Wochen heraus gefunden werden.

 

Aber erstmal zu Moritz. Er ist eigentlich ein sehr lieber und ruhiger Hund mit einigen Macken, von denen ich später ausführlicher erzählen werde. Er gehört der Rasse der Westhighlandterriern an oder wie ich immer beliebe zu sagen, ein Cesar Hund. Moritz hat bereits das stolze alter von 13 Jahren erreicht. Aber das alter macht nicht nur Weise, sondern in seinem Fall auch Herzkrank, Arthritis in den Knöcheln und naja etwas Übergewicht hat der alte Junge auch. Er nascht halt so gerne. Aber wer tut das nicht? Ich kann ja auch schwer die Finger von Süßen Sachen lassen. Meine Sorge galt am anfang auch meinen Kindern. Moritz ist sein Leben lang ohne Kinder gewesen, dazu das alter, ich dachte er wäre vielleicht überfordert. Aber er hat sich sehr schnell an die Kinder gewöhnt und ganz tief drinnen liebt er sie abgöttisch. Denn er läuft ihnen ständig hinter her. Was durchaus auch daran liegen könnt, das den Kindern ständig etwas herunter fällt. Zu Moritz Glück ist 90% davon etwas Essbares.

 

Und da wären wir schon bei Kapitel zwei!

 

 

 

 

 

Kapitel 2

Leckerchen, andere essbare Dinge und was dann wieder so rauskommt

 

 

Nachdem wir kurzfristig und kurzentschlossen zu Feriendosenöffner geworden sind. Stellt man sich die erste Frage. Was frisst so ein Hund. In Moritz fall, alles was zu finden ist. Mit vor liebe das Katzenfutter unserer Katze Cherry. Ab sofort wurde getrennt gefüttert. Denn zum einen hat auch Cherry  eine merkwürdige Leidenschaft für Hundefutter entwickelt. Doch Moritz bekommt morgens immer eine Herztablette ins Futter gemischt. Und die dusselige Katze bringt es fertig und frisst die mit. Das Trockenfutter von Hunden ist definitiv größer, als das von Katzen, dennoch hat sich Cherry mutig ans Werk gemacht. Was eine Maulsperre zur folge hatte, aber Cherry ganz Tapfer,  hat auch das Problem gemeistert und weiter gefressen. Denn wenn es ein Tier gibt das noch Verfressener ist als Moritz, dann ist das Cherry die Katze. Und zum zweiten bekommt dem Hund das Katzenfutter nicht, er bekommt Blähungen und Durchfall. Zum Thema Blähungen komme ich später noch mal. Aber was den Hund angeht so bekommt er morgens und abends ein halbes Schälchen Futter(darf man eigentlich Namen nennen? Naja sagen wir mal so sein Ebenbild prangte von dem Deckel des Schälchens), gemischt mit einer kleinen Handvoll Trockenfutter. Wenn ich überlege dass meine Katze eine normal große Dose am Tag bekommt, erklärt sich von selbst warum die so Moppelig ist. Aber wir waren bei dem Hund, um das Futter musste ich mich auch nicht kümmern. Das bringt immer ein Freund von Antje vorbei. Er holt Moritz auch mittags für ein, zwei Std. aus der Wohnung und geht spazieren. Passt mir gut, weil ich nachmittags immer für 2,5 Std. arbeiten gehe. So fügt sich eins ins andere. Aber Frau schaut ja doch mal was es so gibt und so bin ich auch beim Einkaufen über Tonnen von Leckerchen gestolpert die alle gekauft werden mussten. Ist doch klar. Schade nur, das sich heraus stellte, das meine Bemühungen umsonst waren, denn Moritz mag  gar nicht alle Leckerchen die es so gibt. Er ist da tatsächlich Wählerisch. So leckere mit Schinkengeschmack. Die rochen echt gut, hat er gar nicht erst beachtet. Und die tollen Kauknochen wurden kurzerhand bei den Kindern in der Kuschelecke versteckt. Was wirklich sehr witzig aussah. Ich bekam es mit als meine Kinder anfingen im Zimmer zu kichern. Ich kam dazu und sah wie der Hund durch das Kinderzimmer lief und suchte. Meine Kinder sind richtige Machos und glauben immer noch das Mama das Zimmer schon aufräumen wird. Weit gefehlt. Demensprechend sieht es dort auch aus. Und anstatt die Kuscheltiere unter das Bett in die Kuschelecke zu legen, lagen diese weit verstreut im Zimmer rum. Ich sah dass Moritz den Kauknochen auf die Matratze für Besucher gelegt hat, diese dient als Kuschelmatratze und ist eigentlich mit Kuscheltieren und kleinen Kissen bestückt. Also dieser Kauknochen lag da und Moritz fing an, ein Kuscheltier nach dem anderen vorsichtig einzusammeln und genau auf den Knochen zu legen. Vorsichtig noch mit der Pfote von links nach rechts oder andersrum und dann kam das nächste Kuscheltier. Bis der Knochen nicht mehr zu sehen war, dann ging er zufrieden wieder ins Wohnzimmer und legte sich schlafen. Manchmal bekamen wir gar nicht mit wann und wo er seine Kauknochen vergraben hat. Und so war es nicht ungewöhnlich wenn wir beim Aufräumen drei bis vier dieser Dinger gefunden haben. Beschäftigungstherapie! Leg sie dann wieder auf sein Bett und der Hund ist die nächste Halbe Stunde damit beschäftigt einen neuen Platz zu finden. Am liebsten mag er diese stinkenden Sticks. Und nett wäre es auch, wenn man sie dem Gentleman gleich in kleinen Stücken reicht.

 

Über Futter kann man sagen was man will, aber nicht alles was Hund mag ist auch gut für Hund. Und einiges ist auch nicht gut für Mensch, wenn Hund es gefressen hat. Moritz liebt Würstchen, klar welcher Hund nicht. Und der liebe Helmut liebt es Moritz mit eben diesen zu Verwöhnen. Was passiert?!  Moritz bekommt Blähungen. Und die sind, trotz kleinem Hund, nicht von schlechten Eltern. Das gepupse ging los und ich musste erstmal Hechelnd zum Fenster rennen um diesen in aller Manier so schnell wie möglich zu öffnen um dann tief einatmend zu versuchen eine Kühle Briese zu erhaschen, die einem den Geruch aus der Nase treibt. Allerdings muss man Moritz zu gute Halten, das er einen immer vorgewarnt hat. Sobald er anfing vorne zu Husten, wusste man dass hinten Zeitglich warme Luft heraus kam.  Leider blieb es dann meistens nicht nur beim Pupsen, sobald er wie aufgewühlt durch die Wohnung lief, war Obacht zu geben. Auch die Blase ist durch  sein alter nicht mehr ganz so funktionstüchtig wie als Junger Hundespund. Also wo war ich gerade? Ach ja, Pupsen… Also Moritz läuft merkwürdig durch die Wohnung und ich ahne schlimmes, daher schnell die Leine gekrallt und raus mit dem Hund. Und kaum zu glauben, ich habe ihn zum ersten Mal flitzen sehen. Ab zum nächsten Baum.

Ich stehe als da wie Heimchen Blöd, schaue nervös nach recht und links, vorsichtshalber schon mal eine schicke grüne Tüte in der Hand um das Verdaute Würstchen zu entsorgen. Ohne wieder dumm von irgendwelchen Älteren Menschen angemacht zu werden. Denn das hatte ich gleich am ersten Tag. „Wenn der Hund da hinscheißt müssen sie es auch weg machen,“ wurde mir an den Kopf geschmissen. Dumm nur, dass Moritz gar nicht geschissen hatte. Aber jetzt stand er nun mal wirklich da, direkt am Baum und ich musste unwillkürlich meinen Kopf etwas schief halten. „Was machte er den da?!“ ging es mir durch den Kopf. Moritz stand ungelogen mit dem Hintern am Baum, ganz dran und schrubbte immer hin und her, während er sein großes Geschäft verrichtete. Das war Lustig und ekelig zugleich. Lustig weil es einfach Geil aussah, ich meine man kann das Bild einfach nicht erklären. So ein bisschen wie Balu der Bär im Dschungelbuch, als er sich den Rücken und auch Hinter mit der Palme schrubbte. Ekelig, weil die Kacke nicht nur am Baum verteilt wurde, sondern auch am Hintern und wir dürfen ja nicht vergessen. Frauchen war viele Kilometer entfernt. Also musste ich anschließend den Hintern wieder sauber machen. Ich habe schon so einige Kinderhintern gesäubert, und fand es auch nicht so schlimm. Aber bei Moritz gestaltet es sich doch etwas schwierig. Denn immer wenn ich mit einem feuchten Tuch auch nur in die Nähe seines Hinterteils kam, ging der genannt sofort runter und ich kam nicht mehr dran. Und wenn ich ihn dazu bewegen wollte doch wieder aufzustehen, kam es durchaus mal vor, dass er zur Warnung  knurrte. Also blieb mir nichts anderes übrig als mir für vorne jemanden zu suchen, der festhielt. Damit ich hinten säubern konnte. Die Hilfe brauchte ich aber nicht sehr lange. Ich schätze irgendwann waren Moritz und ich so gut eingespielt, das es ihm nicht mehr so unangenehm war, wenn ich den Herrn säuberte und es ohne murren zu ließ. Man darf ja auch nicht vergessen, das er mit 13 Jahren schon ein echter Senior ist umgerechnet etwa 77 Menschenjahre. Wow welcher 77 jährige lässt sich schon gerne von einer 33 Jährigen den Hintern abwischen. Mal abgesehen man hat das Wesen von Hugh Heffner und ein Bunny an seiner Seite. Da ich aber kein 23jähriges Blondchen von Heffner und Moritz nicht Hugh sind, konnten wir uns eben doch auf einer anderen Ebene treffen und einigen.

 

Normalerweise schimpfe ich immer über Hundebesitzer die die Scheiße ihrer geliebten Vierbeiner da liegen lassen wo man rein treten kann. Nun konnte ich von Glück reden, das Moritz die Scheiße so an den Baum gerieben hat oder auch Zaun, das ich sie gar nicht mehr aufheben konnte, oder mit dem Hinter so ins Gebüsch gedrückt war, das ich ehrlich gesagt keine Lust hatte, hinterher zu kriechen um es weg zu machen. O.k. auch auf breiten Rasenstreifen habe ich unschuldig vor mich hin gepfiffen und interessiert in alle Richtungen geschaut, nur nicht zu Moritz bis dieser eben fertig war. Aber wenn es dann doch mal vorkam dass er es nicht anders geschafft hat und mitten auf den Gehweg sein Geschäft verrichtet hat, dann habe ich es durchaus mit einem Naserümpfen weg gemacht und gehofft dass der nächste Abfalleimer bald kommen mag. Was ist das eigentlich, du bist unterwegs und willst was wegwerfen und nirgends ist ein Mülleimer. Kennt jeder, oder? Und dann regen sich alle auf, wenn Dinge achtlos auf den Boden geschmissen oder Haufen halt liegen gelassen werden. Das sind wiederum die Dinge die einem Auffallen, wenn man mit einem Hund unterwegs ist. Sonst wenn man etwas wegwerfen möchte und keinen Mülleimer findet, dann steckt man es in die Tasche. Benutzte Taschentücher oder Bollopapier der Kinder, Steine und Stöcke die eifrig vom kleinsten gesammelt werden. Aber mit einer Tüte in dem sich ein Hundehaufen befindet, macht man das eben nicht einfach mal so. Ich zumindest nicht! Ich habe mal einen Bericht gesehen, dass in Frankreich die Hundesteuer auch für Hunde verwendet wird. Die haben dort so witzige kleine Autos (ähnelnd den Golfwagen ein wenig), in denen ist ein riesiger Sauger angebracht und Menschen von der Stadtreinigung fahren mit den Dingern die Straßen und Parks ab und saugen die Kacke einfach auf. Sowas sollten die hier bei uns auch mal einführen. Hat doch viele tolle Nebeneffekte. Saubere Straßen und Parks, weil Tretminen nicht mehr vorhanden sind. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und die können wir hier doch wohl auch gebrauchen und meiner Meinung nach würde die Hundsteuer für etwas Nützliches verwendet. Denn egal wie hoch diese ist, es wird immer Menschen geben, die eben nicht die Kacke weg machen. Aber es ist wie es ist.

 

Mal weg von der Kacke, (denn so ekelig das Thema auch ist) und noch mal zum Futter. Wer schafft es schon, hart zu bleiben, wenn lecker essen auf dem Tisch steht und Hund sitzt treu doof mit dem vielbekannten Hundeblick und tut einem einfach nur leid. Keiner weiß warum, aber sobald ein Hund diesen Blick aufsetzt, tut er einem einfach leid. Und das geht mir nicht anders und ich muss gestehen, dass ich auch neugierig war was dieser kleine Vielfraß alles so mag. Bei vielen Dingen sagt man sich dann „mag er eh nicht“, aber Pustekuchen. Gemüse gehört nun ausnahmsweise wirklich nicht zu den dingen die Moritz frisst, auch Pizza oder Nudeln nicht. Allerdings hat er eine Leidenschaft für Pfannkuchen, natürlich ohne Zimt und Zucker, müssen ja auf die Figur achten. Hühnchen ist das Höchste der Gefühle. Natürlich weiß ich als gute Ferienhundmutter, das Hühnchen nur ohne Knochen gereicht werden darf. Denn die kleinen Biester sind Hinterhältig und können selbst noch nach ihrem Tod, einen Hund umbringen. Was für eine Ironie!

Wie ich entsetzt feststellen musste hat Moritz eine Vorliebe für die teure Salami, die ich immer für meinen Jüngsten Sohn kaufe, entwickelt und dieses blieb auch den Kindern nicht unentdeckt. Anfangs wunderte ich mich immer, warum die Salami so schnell abnahm. Denn in den letzten Wochen hatten die Kinder sie wohl über und aßen sie immer weniger. Später bekam ich dann mit wie die Salami unschuldig unter den Tisch gefallen ist. So ganz plötzlich und unerwartet, direkt aus der Kinderhand raus. War natürlich alles Zufall....

 

Oh es geht durchaus weiter... Aber mal schauen wann... Wenn ihr wissen wollt wie es weiter geht dann sagt es mir!

 

 

 

 

 


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